STONECARVED AUSTRALIAN SHEPHERDS
HOBBYZUCHT MIT LIEBE, HERZ UND VERSTAND

Zucht

Unter Zucht versteht man die kontrollierte Fortpflanzung mit dem Ziel der genetischen Umformung. Dabei sollen gewünschte Eigenschaften verstärkt und ungewünschte Eigenschaften unterdrückt werden. Um diese Ziele zu erreichen, werden durch den Züchter gezielt Individuen mit den gewünschten Eigenschaften ausgewählt und miteinander verpaart. 

"Schöner gesunder Hund x Schöner gesunder Hund"

Leider ist das nicht so einfach wie es den Anschein hat. Denn beim Australian Shepherd sind, wie bei vielen anderen Hunderassen auch, rassespezifische, vererbbare Krankheiten in den Genen jedes Hundes verankert.

Deshalb heißt es bei jeder Verpaarung eventuelle Risiken abzuschätzen und zu minimieren. Dazu ist ein großes Wissen über Genetik, sowie über die einzelnen Linien und Hunde notwendig. Denn nach Generationen von gesunden Hunden können gesundheitliche Risiken wieder auftreten. 

Mein Zuchtziel sind charakterstarke, dem ASCA-Standard entsprechende Hunde, die ein freundliches und ausgelassenes Wesen mitbringen. Meine Nachzuchten eignen sich für aktive Familien, Show, verschiedene Arten des Hundesports, als Reitbegleiter, Therapie- oder Rettungshunde. Gesundheit ist dabei oberstes Gebot. 

Dabei hört für mich die Verantwortung mit der Welpenabgabe nicht auf. Ich freue mich über jeden weiteren Kontakt mit den Hundebesitzern um ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.  










Aufzucht

Die Welpen wachsen bei uns im Haus auf und haben somit Familienanschluss. Dadurch werden sie von Anfang an an die Geräusche des Alltags wie Staubsaugen, Kinder, laute Musik und Fernseher gewöhnt. Auch eine zufallende Tür und Kindergeschrei gehören zu den alltäglichen Dingen . Das erleichtert es den jungen Hunden, sich nach der Abgabe in die neue Familie zu integrieren. Wenn sie alt genug sind dürfen sie tagsüber in den Auslauf im Garten. Wir fahren mit ihnen im Auto und bringen sie mit gut sozialisierten erwachsenden Hunden zusammen. Auch erste Leinenerfahrung dürfen sie bei uns sammeln. In der 7. Woche werden die Welpen von einem Ophthalmologen des DOK (Dortmunder Kreis) auf erbliche Augenkrankheiten untersucht. Mit acht Wochen werden sie geimpft. Dann bleiben sie normalerweise noch ein paar Tage bei uns um eventuelle Impfreaktionen abzuwarten. Natürlich werden die Welpen auch gechipt. Beim Auszug bekommen sie eine umfangreiche Welpenmappe mit vielen nützlichen Infos und den Kopien der Untersuchungsergebnisse der Eltern, einen EU Heimtierausweis, Spielzeug, eine Kuscheldecke, Halsband und Leine und Futter für die ersten Tage mit.

Auf die Ernährung der Welpen lege ich besonders großen Wert. Zu Beginn werden sie mit Ziegenmilch zugefüttert. Die Nahrung wird im Laufe der Zeit um immer mehr Komponenten erweitert bis sie am Ende ausschließlich gebarft werden. Das heißt sie bekommen Fleisch, Obst, Gemüse, Kräuter, Öle und Minerale. Das hat sich in den letzten Jahren am Besten bewährt. Ich habe immer wieder mal versucht verschiedene Trockenfutter zu verwenden. Letzten Endes bin ich doch wieder zur Rohfütterung zurück gekommen da ich damit am wenigsten Probleme in der Aufzucht hatte.


Wir züchten mit Genehmigung des Veterinäramtes nach §11 des Tierschutzgesetzes.